Gewachsenes Konzept

6 – jährige Grundschule
Der Schulwechsel erfolgt nach der 6. Klasse in das 7. Schuljahr einer allgemeinbildenden, weiterführenden Schule. Zur Wahl stehen alle Schulzweige. Die Abgänger werden bei ihrem Übergang begleitet und auf den Wechsel vorbereitet.

Ganztageseinrichtung
Schule und Hort arbeiten inhaltlich und personell verzahnt und sichern ein aufeinander abgestimmtes ganztägiges Angebot.

Jahrgangsgemischte Gruppen

In einer Gruppe lernen zwei Jahrgänge zusammen. Diese Gruppen haben von den Kindern Namen bekommen.

1. und 2. Schuljahr: die Trolle
3. und 4. Schuljahr: die Wichtel
5. und 6. Schuljahr: die Zwerge


Jedes Kind gehört im jährlichen Wechsel einmal zu den „Großen" und einmal zu den „Kleinen“ einer Gruppe.

Dies bietet die Möglichkleit voneinander zu lernen und das Rollenverhalten in der Gruppe von unterschiedlichen Positionen aus erfahren und weiterentwickeln zu können.

Lernbegleitung und notenfreie Leistungsbewertung - Keine Noten!
Die Kinder erhalten verständliche Rückmeldung in Form eines altersgemäß differenzierten Briefes bzw. Lernentwicklungsberichtes.

Soziale Aspekte werden neben den Kulturtechniken gleichberechtigt behandelt.

Methodenvielfalt
Dies sind einige Bausteine unseres Arbeitens:

  • Projekte in Kleinteams oder einzeln bearbeiten
  • Vorträge vorbereiten, halten und reflektieren
  • Kurse zu bestimmten Themenbereichen durchführen
  • Diplome bearbeiten,
  • Wochenplanarbeit
  • Selbstorganisation lernen
  • Freiarbeit
  • Lehrerzentriertes Arbeiten
  • Lernen nach einem Lehrbuch, etc.

 

Freiheit und Grenzen
Unser pädagogisches Handeln versucht eine Balance zwischen individueller Freiheit, den Bedürfnissen der anderen und der Gruppe als Ganzes zu finden:

  • Spontanes Handeln und Probieren ohne dabei ständig kontrolliert zu werden,
  • Grenzen anderer wahren und sich an Regeln halten,
  • Angebote wahrnehmen oder abschlagen können, Konfliktmanagement lernen,
  • Achtung und Respekt anderen gegenüber zeigen, Meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren können,
  • all dies sind Lehr- bzw. Lernziele der Schule.

 

Regelmäßige Elterngespräche
Wir pflegen einen regelmäßigen, intensiven Austausch über die Entwicklung der Kinder.

Pädagogen und Eltern überlegen gemeinsam, wie sie die Kinder in ihren Lern- und Entwicklungsprozessen optimal unterstützen können.

Orientierung an den Rahmenrichtlinien
Die Lerninhalte entsprechen den Rahmenrichtlinien des Landes Hessen. Die SchülerInnen haben zum Ende des 6. Schuljahres alle nach den hessischen Rahmenrichtlinien verbindlichen Unterrichtsinhalte durchgenommen und sind auf dem gleichen Stand wie alle anderen Schulkinder.

Pädagogen in Kleinteams
Für uns ist eine enge Zusammenarbeit in einem Kleinteam (stets Mann und Frau) selbstverständlich,

Wir nutzen Teamteaching und regelmäßige Supervision im pädagogischen Team.

Fahrten
Regelmäßig übernachten einzelne Gruppen in oder außerhalb der Schule.

Wir verreisen einmal im Jahr als ganze Schule an den Edersee, Dort zelten wir eine Woche auf dem Campingplatz und versorgen uns selbst.

Die 6. Klässler nehmen mit einer einwöchigen Abschlussfahrt Abschied von Gruppe und Schule.

Fördern und Fordern
Leistungsstarke und leistungsschwache Kinder werden ihren Möglichkeiten entsprechend gefördert:

Förderstunden ergänzen den Stundenplan nach Bedarf

Darüber hinaus arbeitet eine Lerntherapeutin in den Räumen der Schule. Lerntherapeutische Angebote finden möglichst während der Schul- und Hortzeiten statt,

6 wichtige Jahre, wir lernen hier nicht nur...
Die Zeit vom 6. bis zum 12. Lebensjahr ist eine Phase des Lebens, in der Erlebnisse und Erfahrungen zu weitreichenden und auch prägenden Erinnerungen werden. Wir erachten es für wichtig, dass neben dem Erwerb der Kulturtechniken auch die Erinnerung an eine schöne Zeit entsteht.

Elterninitiative
Die Elternbeteiligung ist fester Bestandteil der Schule. Eltern arbeiten in thematisch unterschiedlichen Arbeitsgruppen und sind in allen Schulgremien vertreten.

Beschäftigteninitiative
In allen Gremien und Aufgabenbereichen sind auch die pädagogischen Mitarbeiter vertreten.

In hohem Maße fühlen sie sich der Schule verbunden.

Ökologische Verantwortung
Wir nutzen im Gebäude eine Regenwasserspeicheranlage, Strom aus regenerativen Energien und bereiten das Essen nach ökologischen Grundprinzipien zu.  (frische Zubereitung – kein Einfrieren, Verwendung regionaler Bioprodukte,  saisonorientierte Gemüsewahl etc.).

Darüber hinaus versuchen wir den Verbrauch aller Materialien nachhaltig zu gestalten.

Wir zeigen biologische Kreisläufe anhand unserer Schafshaltung und unseres kleinen Nutzgartens.